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2. Akademisches Konzert 2026/27

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2. Akademisches Konzert 2026/27

Akademisches Orchester Leipzig

Arcangelo Corelli: Weihnachtskonzert op. 6 Nr. 8 für Streichorchester

Neben seinen Triosonaten ist der italienische Barockkomponist und Geigenvirtuose Arcangelo Corelli heute vor allem für seine Concerti grossi op. 6 bekannt. Von dieser Sammlung, die er in den Jahren vor seinem Tod 1713 schrieb, wird besonders das achte Konzert heute noch regelmäßig gespielt: Das Weihnachtskonzert. Die Bestimmung des Konzertes für die Weihnachtsnacht drückt sich nicht zuletzt in seinem Schlusssatz aus. Es ist eine Pastorale, eine Gattung, die auch in Johann Sebastian Bachs Weihnachtsoratorium als Eröffnung der zweiten Kantate eine Rolle spielt. Sie ist an die Musik der Hirten angelehnt, die der biblischen Weihnachtsgeschichte nach in der Nacht der Geburt Jesu auf dem Feld ihre Herde hüteten.

Musik für Blechbläser zur Weihnachtszeit

Blechbläsermusik sorgt für Weihnachtsstimmung, wenn sie im Dezember über Weihnachtsmärkte schallt, von Türmen herabklingt oder den Gottesdiensten einen besonderen Glanz verleiht. Mit festlichen und besinnlichen Werken ist dieser Weihnachtsglanz auf der Gewandhausbühne zu erleben – in klangvollen Arrangements gespielt von Trompeten, Hörnern, Posaunen und Tuba. Zu Gehör gebracht werden unter anderem Canzonen von Giovanni Gabrieli, venezianischer Kirchenmusiker am Markusdom in Venedig. Dort leitete er den Übergang zum Barock ein.

Antonín Dvořák: 6. Sinfonie D-Dur op. 60

Nachdem Antonín Dvořák im Jahr 1878 mit den Slawischen Tänzen op. 46 auch außerhalb Tschechiens einen Ruf als großer Komponist erlangt hatte, dauerte es nicht lange, bis die ersten Kompositionsaufträge aus dem Ausland eintrafen. Ende 1879 bat der Dirigent Hans Richter um eine Sinfonie, die für die Wiener Philharmoniker bestimmt sein sollte. Innerhalb eines Jahres vollendete Dvořák seine sechste Sinfonie. Mit dem folkloristisch geprägten tschechischen Nationalstil Dvořáks und einer gewissen Verbindung zu den Slawischen Tänzen op. 46 – der dritte Satz ist ein Furiant, also ein slawischer Tanz – wurde die Sinfonie schnell zu einem großen Erfolg und ist auch heute ein zentraler Bestandteil des konzertanten Repertoires.

14. Dezember 2026 20:00 Gewandhaus, Großer Saal

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